← Zero Year – Dark City

“A little pain, a little death.”

Scott Snyder, James Tynion IV/Greg Capullo, Rafael Albuquerque, 2014– Da Snyder nun schon eine neue Ausgangssituation gesetzt hat, fühlt sich der zweite Teil etwas runder an als Secret City, kämpft letztendlich aber mit denselben Problemen. Snyder erzählt weiterhin eine spannende Geschichte. Diese wirft zwar viele Fragen auf, doch das tut dem unterhaltsamen Duell zwischen Batman und dem Riddler kaum einen Abbruch. Nein, die Probleme stammen abermals aus der Eigenschaft Zero Year. In Snyders Version ermittelte James Gordon bereits im Mordfall Wayne, und auch noch im volljährigen Alter ist Bruce vom Tod seiner Eltern geradezu traumatisiert. Das sind keine schlechten Ideen, doch wirken sie so, als wolle sich Snyder bewusst von Batmans Ursprung und Entwicklung im Modern Age absetzen. Im Buch fühlt es sich stets an, als seien diese Elemente zu sehr gewollt. Als unangenehm empfunden habe ich auch die Umstände, dass Batman in dieser Zeit bereits zahlreiche Gadgets besitzt. Vom Batmobil über das Batboot zum Batzeppelin ist alles dabei. Das ist unglaubwürdig und verspielt die Chance, den Erwerb dieser Hilfsmittel in späteren Geschichten zu erzählen. Über jeden Zweifel erhaben: Capullos Zeichnungen und Plascencias Kolorierungen (famos).