← The Dark Knight: Knight Terrors

“It’s going to happen, and you’re going to be the one to blame.”

Paul Jenkins, David Finch, Judd Winick, Joe Harris/David Finch, Ed Benes, 2011-2012– Die Dark Knight-Serie hat viele Probleme und ein Problem ist, den Platz neben der regulären Batman-Serie und Detective Comics zu finden. Die Idee ist, Geschichten über Bruce Wayne und Batman zu erzählen, die die Figuren in ihrem Umfeld zeigen. Knight Terrors wird dieser Idee kaum gerecht. Die Geschichte eröffnet mit einem Ausbruch aus Arkham und man möchte empört „schon wieder!“ rufen. Knight Terrors erstickt letztendlich an seiner eigenen Oberflächlichkeit. Die Autoren lassen eine breite Galerie von Superschurken antreten, nahezu die gesamte Batman-Familie und die Helden Wonder Woman, Flash und Superman. Keine der Figuren kommt über ein Abziehbild ihrer selbst hinaus und werden gnadenlos als Schauwerte verheizt. Die Erzählung selbst ist sprunghaft. In wenigen guten Momenten wird das Verhältnis zu Alfred vertieft, dem hier eine nicht wegzudenkende Helferrolle zukommt. Batman reflektiert über sich und die Menschen um ihn herum. Er erkennt, dass er sich auf sie verlassen kann und muss, aber dass er ihnen in ihrer Not nicht zur Seite steht. Hierzu werden innere Monologe verwendet, die in der dritten Person geschrieben sind. Das ist nicht nur fragwürdig, sondern unnötig. Finchs Zeichnungen sind in Ordnung, rechtfertigen meines Erachtens aber nicht, dass sein Name als Headliner geführt wird.