← Robin: Year One

“His name is Robin. He’s my partner.”

Chuck Dixon, Scott Beatty/Javier Pulido, Marcos Martin, 2000-2001– Die Geschichte wird aus der Sicht von Alfred erzählt, aus dessen Sicht es so viel mehr geben sollte. Robin: Year One liest sich dadurch wie eine Familiengeschichte. Nachdem Robin von Batman aufgenommen wurde, sprüht dieser förmlich vor Tatendrang. Robin ist mit ganzem Herzen dabei, und dies spiegelt sich auch in der Erzählung und in den Zeichnungen wieder. Doch die Erzählung schlägt in etwas Dunkleres um. Two-Face nimmt dem jungen Team die Unschuld, nichts wird mehr so sein wie es vorher war. Dixon gelingen sehr gute Charakterisierungen und kann die angespannte Lage dem Leser hervorragend vermitteln. Die sozialen Kompetenzen sind abermals Bruces größtes Defizit, und es scheint, als sei Alfred für Dick mehr ein Vater denn ein Butler. Bruce hingegen interessiert sich nur für seinen Kreuzzug, und Alfred wird Dick an diesen verlieren. Robin: Year One ist klassisch und geradezu umwerfend wunderschön von Pulido und Martin gezeichnet, auch Robert Campanellas Kolorierung verdient größtes Lob. Robin: Year One ist kein Bauplan wie Year One, was aufgrund des Veröffentlichungsjahres auch gar nicht möglich ist. Es ist eine schöne Erzählung, die äußerst passend in Robins erstes Jahr gesetzt ist und die man im Hinblick auf das dynamische Duo und die spätere Karriere als Nightwing nicht verpassen sollte.