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“What can a pathetic, fragile creature like Batman do to us?”

Grant Morrison/Howard Porter, 1997– Wer braucht die Justice League? Grant Morrison hält sich nicht mit den Expositionen der Figuren auf. Die Justice League ist bereits formiert oder: vielmehr am Ende. Neue Helden bringen Schwung in die Welt und lassen die Justice League alt aussehen. Doch Morrison mahnt vor voreiligen Schlüssen und zeigt uns, dass wir alle die Justice League brauchen. Die Geschichte ist dabei eher simpel aufgebaut und liest sich dementsprechend überhaupt nicht morrisonhaft. Vorrangig geht es hier um die Figuren, die Morrison sehr stimmig geschrieben hat. Überraschenderweise gelingt ihm die Charakterisierung von Superman am besten. Er schreibt ihn im besten Sinne von Jerry Siegel. Morrison lässt Batman in den Hintergrund treten und gibt ihm wenig Raum. Doch der hat es in sich; Batman ist der Stratege, er lenkt die Justice League aus dem Hintergrund. Und so überrascht es nicht, dass Batman letztendlich über das Schicksal der Justice League entscheidet. Morrison deutet hier die weitere Entwicklung von Batman innerhalb der Justice League an und lässt schon in den wenigen Momenten seine Interpretation der Figur erkennen. Morrison lässt jeden Helden sein Können zur Schau stellen, die wechselnden Erzählperspektiven bringen uns die Sicht eines jeden näher. So kommt hier niemand zu kurz. Die Panels sind größtenteils zufriedenstellend gezeichnet. Es fehlt aber oft die erzählerische Qualität im einzelnen Panel, auch sind diese teilweise verwirrend.