← Detective Comics: Emperor Penguin

“You belong in Blackgate, Cobblepot. It doesn’t matter how you get there.”

John Layman/Jason Fabok, Andy Clarke, 2012-2013– Als ob man mich erhört hätte: Layman führt Detective Comics zu neuen Höhen. Laymans Geschichten finden ihren Platz sorgfältig zwischen der Hauptserie und Batman and Robin. Es sind die guten alten ‚Batman gegen‘-Geschichten, die einen klaren Fokus auf Batman und seinen jeweiligen Gegenspieler legen. Erfreulich überrascht haben mich Laymans Behandlungen der Figuren. Er verpasst dem Penguin glaubhafte Motivationen, Poison Ivy Stärke und Clayface eine fast schon bemitleidenswerte Traurigkeit. Die Charakter gehen weit über das Abziehbild eines Bösewichts hinaus. Die Geschichten fügen sich nahtlos in die übergeordnete, titelgebende Geschichte ein und präsentieren durch alle Kapitel hindurch ein stimmiges Bild von Gothams Zustand. Das Erzähltempo ist hervorragend. Und auch das Verhältnis von inneren Monologen zu Dialogen ist Layman gelungen. Die Erzählung spannt sich über Death of the Family bis nach Gotham’s Most Wanted, wobei Layman eine zeitlich verschachtelte Erzählweise verwendet, die ich als unnötig empfunden habe. Auch Faboks Damian sieht für meinen Geschmack zu alt aus. Darüber hinaus gibt es aber keinen Grund zu meckern. Im Gegenteil: Fabok besitzt seinen eigenen Stil, der die Geschichten vollends tragen kann und viel zur Atmosphäre beiträgt. Bitte weiter so.