← Batman and Robin: Pearl

“I’m nothing like you, Damian!”

Peter J. Tomasi/Patrick Gleason, 2012– Tomasi beginnt mit einer effizient erzählen Rückblende zu Damians Erziehung, die zahlreiche Parallelen zu Alexander und Olympia aufweist. Damian wurde geboren, um zu beherrschen. Die Rückblende erklärt sehr gut, warum Damian ist wie er ist und mündet in Batman and Son. Danach wird es etwas zerfahren, ein klarer Fokus auf eine einzige Geschichte ist nicht vorhanden. Über die Hälfte aller Kapitel sind Bestandteile von Crossovern. Man merkt Tomasi die Mühe an, alles unter einen Hut zu bekommen. Doch einzelne Elemente können sich wirkich sehen lassen. Allen voran sind es die Streitigkeiten unter den Robins, die sehr charaktertreu geschrieben sind und Dick um ein weiteres Mal die Rolle des älteren Bruders einnehmen lässt. Damians drastische Handlungen führen dazu, dass Bruce erstmals hinterfragt, ob Damian als Robin geeignet ist. Dies ist eine interessante Frage, die leider nur unzureichend behandelt wird. Viele Vater-Sohn-Momente werden angedeutet, ohne sie danach hinreichend auszuführen. Das hat der erste Teil noch besser gemacht.