← Batman and Robin: Dark Knight vs. White Knight

“The more things change, the more they stay the same.”

Paul Cornell, Peter J. Tomasi, Judd Winick/Scott McDaniel, Christopher Jones, Patrick Gleason, Guillem March, Greg Tocchini, Andy Smith, 2011– Ein Lückenfüller zwischen Morrisons Trilogie und The New 52, dessen drei Geschichten nicht miteinander verknüpft sind. Der Auftakt behandelt weniger Batman & Robin, sondern Bruce Wayne. Wir lernen viel über sein Verhältnis zu Frauen kennen – stets im Zwiespalt zwischen seinen Gefühlen und der Figur Bruce Wayne als Alter Ego zu Batman. Cornells Geschichte beinhaltet die interessante Konstellation, dass der Schurke Batman und Robin nutzt, um an Bruce Wayne heranzukommen und nicht umgekehrt. Tomasis titelgebende Geschichte zeigt ein eingespieltes Team und klassische Detektivarbeit. Zwar gibt Damian stets Kontra, jedoch nicht mehr ganz so bissig wie zuvor. Der Antagonist ist nicht nur vom Namen her eine Variation des Batman-Themas, sondern auch von dessen Geschichte, was mir ganz gut gefallen hat. Gleasons Zeichnungen sind jedoch der Trumpf dieser Geschichte. Stark, gerade in der Verwendung von Schatten. Das kann man von Winicks Abschlussgeschichte nicht behaupten. Von Tocchini schrecklich gezeichnet (viel zu flach und mit zu dicken Strichen), ist auch die Erzählung um Jason Todd ziemlich mau und hinterlässt einen unausgegorenen Geschmack.