← A Death in the Family

“Jason’s dead.”

Jim Starlin/Jim Aparo, 1988-1989– Der Tod von Jason Todd. Das auf The Killing Joke folgende A Death in the Family ist ein Meilenstein in der Geschichte von Batman. Das Ereignis strahlt bis in die Gegenwart hinein. Wann immer es um Trauer und Schuld geht, ist der Tod von Jason Todd nicht weit. In all den Jahren, nach all den Erfahrungen, hat Batman den Tod nicht überwunden. Nach dem Tod seiner Eltern ist dies das Ereignis, das Batman am stärksten prägen wird. Doch das Ereignis überschattet die Geschichte. Es ist eine gradlinige Geschichte mit ein wenig Detektivarbeit und viel Action. Aber es ist keine gute Geschichte. Für ein so ernstes Thema ist der Plot viel zu dämlich und darüber hinaus schlecht aufgebaut. Batman und Robin in der Wüste, mit Kostümen. Also bitte. Und dann ist da auch noch diese Sache mit der Nahost-Politik. Der Joker als Botschafter des Irans. Das ist noch bescheuerter als es klingt. Aber immerhin leistet Jim Aparo ganze Arbeit. Was den entscheidenden Szenen erzählerisch fehlt, gleicht Aparo durch seine Zeichnungen voll und ganz aus. Ihm ist es zu verdanken, dass Jasons Tod in diesem Buch überhaupt seine Wirkung entfaltet. Das Bild, das Jasons Körper in den Armen von Batman zeigt, ist ein Teil der Popkultur geworden. Blendet man die Folgen von Jasons Tod aus und betrachtet A Death in the Family isoliert, so ist es ein echt miserables Buch. Mit Blick auf die Kontinuität kommt man aber keinesfalls hieran vorbei.